Möchte man von einem herkömmlichen Internetangebot auf DSL wechseln, kann dies unter Umständen sogar ohne Wechsel des Providers geschehen. Bei einem DSL Wechsel gibt es Änderungen bei der verwendeten Hardware. Man benötigt ein neues, Leistungsfähigeres Modem und muss zugleich ein neues Abonnement abschliessen. In der Regel kann ein DSL Wechsel innerhalb des Provider unverzüglich geschehen, ohne lange Wartefristen. Man kündigt dabei das alte Angebot und schliesst gleichzeitig ein Neues ab. Problematisch wird es, wenn DSL am gewünschten Ort noch nicht verfügbar ist. So kann es sein, dass zuerst die Infrastruktur ausgebaut oder erneuert werden muss, bevor der Kunde auf das gewünschte DSL Angebot wechseln kann. Möchte der Kunde einen DSL Wechsel machen, bei dem er dann auch digitales Fernsehen und Telefon im selben Angebot hat, muss man zuerst die bestehenden Abonnements kündigen.

Meist bietet der neue Provider an, bei einem DSL Wechsel die Kündigungen der laufenden Abonnements der fremden Provider zu übernehmen. Dabei können Kosten entstehen, wenn Verträge nicht fristgerecht gekündigt werden. Dies sollte bei einem DSL Wechsel berücksichtigt werden. Auch sollte man Kündigungsfristen beachten, wenn man von einem DSL Angebot eines Providers zu einem DSL Angebot eines andern Providers wechselt. Kündigt man diese Verträge nicht fristgerecht, können auch einiges an Zusatzkosten und Entschädigungen auf den Kunden zu kommen. Auch muss man die Hardware, wie Modems oder Kabel, welche man vom alten Anbieter hat, zurückgeben. Da diese meist nur gemietet sind. Neue Geräte werden dann wieder vom neuen Provider gestellt und sind meist im Abonnement inbegriffen. Meist übernimmt auch da der neue Anbieter die Kündigung des alten Angebots.